Mechanischer Handwindmesser mit Arretierung
- Messung der Windgeschwindigkeit in km/h von 0 bis 120km/h
- Messung der Windstärke in Beaufort( Bft) von 0 bis 12
- Messung der Windgeschwindigkeit in 0-35m/s
- Messung der Windgeschwindigkeit in 0-70 mph (Seemeilen pro Stunde
- Arretierung des Messwertes durch Festsetzen des Zeigers
- immer einsatzbereit, da keine Batterien nötig
- 210x90mm (h x ø max.)
- Gewicht 180g
Hier finden Sie die Bedinungsanleitung des mechanischen Handwindmessers [491 KB] .
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Produktbeschreibung Meschanischer Handwindmesser
Was für den einen Segler viel Wind ist, ist für den hart gesottenen Segelprofi “eine laue Brise”. Der mechanische Handwindmesser (Handanemometer) mit Arretierung liefert vergleichbare Ergebnisse. Er basiert auf dem Bauprinzip des Schalensternanemometers. Mechanische Geräte sind immer einsatzbereit.
Zum Einsatz kommen Handwindmesser auf See und an Bord von Schiffen und Yachten. Windmesser sind sowohl auf kleinen und großen Yachten in der Bordausstattung zu finden, wie auch auf Schiffen der Berufsschifffahrt, z.B. an Bord von Containerschiffen. Handwindmesser werden auch von Gebäudereinigern und Feuerwehrleuten eingesetzt. Ab bestimmten Windstärken ist es gefährlich, Fenster an hohen Gebäuden zu reinigen oder eine Drehleiter in größeren Höhen aufzustellen.
Für die Ermittlung von meteorlogischen Messdaten wird die Windgeschwindigkeit (international standardisiert) in der bodennahen Grenzschicht in 10 Metern Höhe gemessen, da die Windgeschwindigkeit am Boden lokal sehr unterschiedlich sein kann. Ansonsten wird sie in der Höhe gemessen, in der die Messdaten zur Windgeschwindigkeit gebraucht werden. Dies kann zum Beispiel an verschiedenen Höhenmesspunkten relativ zur Rotor-Höhe einer geplanten Windkraftanlage sein, für die man ein Standortgutachten vom Jahresmittel der vorhandenen Windenergie erstellen will. Andererseits gibt es für das Anemometer noch sehr viele andere Anwendungen, z.B. im Bergbau, wo dieses Messinstrument zur Messung des zur Ventilation benötigten Luftstromes eine sehr elementare Rolle spielt. Auch in der Heiz- und Lüftungstechnik werden Anemometer zur Bestimmung des Volumens der transportierten Luft verwendet.
Mechanischer Handwindmesser (Handanemometer) mit Arretierung
Das Bauprinzip des mechanischen Handwindmessers (Handanemometers) mit Arretierung basiert auf einem Schalensternanemometer. Dieses erfasst die Windgeschwindigkeit, indem ein mit horizontaler Drehkreisebene und senkrecht stehender Rotationsachse auf einem Stab montiertes Windrad aus drei halbkugelartigen Schalen vom Wind angetrieben wird. Die Vorteile des Schalensternanemometers sind die einfache Bauweise, die relative Wartungsfreiheit und der robuste mechanische Aufbau; zudem arbeitet das System ohne Windrichtungsführung. Nur die Windstärke bedingt die Geschwindigkeit der Rotation des Schalensterns. In Abhängigkeit der Undrehungszahl wird die Windstärke (Beaufort) und Windgeschwindigkeit (km/h, m/s und mph (Seemeilen pro Stunde) auf einer Skala angezeigt. Der mechanische Handwindmesser (Handanemometer) mit Arretierung reagiert ab einer Windgeschwindigkeit von etwa 3-4 km/h.
Beaufort-Skala
Die Beaufortskala ist eine Skala zur Klassifizierung von Winden nach ihrer Geschwindigkeit. Es ist das am weitesten verbreitete System zur Beschreibung der Windgeschwindigkeit. Sie ist nach Sir Francis Beaufort benannt worden, allerdings hat er nur einen geringen Anteil an ihrer Entwicklung gehabt. Der umgangssprachliche Begriff Windstärke für die Klassifikation nach der Beaufortskala wird insbesondere von Laien sehr unscharf benutzt und kann die Beaufortskala meinen, aber auch Windgeschwindigkeit („Windstärke zehn Knoten“), Windkraft („Windstärke zehn Newton“), Winddruck („Windstärke zehn Kilogramm pro Quadratmeter“) oder die gefühlte Stärke des Windes (Leichtwindstärke, Sturmwindstärke, usw.). In der Nautik, Luftfahrt und Meteorologie ist mit Windstärke immer ein ganzzahliger Wert der Beaufortskala gemeint, es sei denn es wird ausdrücklich eine andere Skala bezeichnet, z.B. eine Hurrikan- oder Tornadoskala.
Die Ausdrücke „Windstärke“ und „Stärke des Windes“ sind klar voneinander zu trennen. In fachlichen Texten, wie Wettervorhersagen oder Logbüchern, wird die Verwendung der Beaufortskala nicht erwähnt, sondern es wird vorausgesetzt, dass die Nennung der Windstärke ohne Einheit erfolgt: SW5-6 als Südwestwind der (Beaufortskalen-) Windstärke fünf bis sechs, gesprochen „Südwest fünf bis sechs“. Die Windgeschwindigkeit wird traditionell in Knoten angegeben, wobei sich in modernen meteorologischen Facharbeiten langsam m/s durchsetzt und in allgemeinen Veröffentlichungen, wie Fernsehwettervorhersagen, zumeist km/h verwendet wird. Bei der Umrechnung in SI-Einheiten kommt es, insbesondere bei der Übertragung aus dem Englischen, zum Teil zu Umrechnungsfehlern.
Beaufort-Skala nach phänomenologischen Kriterien (Quelle: Wikipedia 201109)
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Windstärke |
Bezeichnung der Windstärke |
Bezeichnung des Seeganges (Windsee) |
Beschreibung |
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Wirkung an Land |
Wirkung auf dem Meer |
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0 |
Windstille |
völlig ruhige, glatte See |
keine Luftbewegung, Rauch steigt senkrecht empor |
spiegelglatte See |
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1 |
leiser Zug |
ruhige, gekräuselte See |
kaum merklich, Rauch treibt leicht ab, Windflügel und Windfahnen unbewegt |
leichte Kräuselwellen |
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2 |
leichte Brise |
schwach bewegte See |
Blätter rascheln, Wind im Gesicht spürbar |
kleine, kurze Wellen, Oberfläche glasig |
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3 |
schwache Brise |
Blätter und dünne Zweige bewegen sich, Wimpel werden gestreckt |
Anfänge der Schaumbildung |
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4 |
mäßige Brise |
leicht bewegte See |
Zweige bewegen sich, loses Papier wird vom Boden gehoben |
kleine, länger werdende Wellen, überall Schaumköpfe |
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5 |
frische Brise |
mäßig bewegte See |
größere Zweige und Bäume bewegen sich, Wind deutlich hörbar |
mäßige Wellen von großer Länge, überall Schaumköpfe |
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6 |
starker Wind |
grobe See |
dicke Äste bewegen sich, hörbares Pfeifen an Drahtseilen, in Telefonleitungen |
größere Wellen mit brechenden Köpfen, überall weiße Schaumflecken |
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7 |
steifer Wind |
sehr grobe See |
Bäume schwanken, Widerstand beim Gehen gegen den Wind |
weißer Schaum von den brechenden Wellenköpfen legt sich in Schaumstreifen in die Windrichtung |
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8 |
stürmischer Wind |
mäßig hohe See |
große Bäume werden bewegt, Fensterläden werden geöffnet, Zweige brechen von Bäumen, beim Gehen erhebliche Behinderung |
ziemlich hohe Wellenberge, deren Köpfe verweht werden, überall Schaumstreifen |
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9 |
Sturm |
hohe See |
Äste brechen, kleinere Schäden an Häusern, Ziegel und Rauchhauben werden von Dächern gehoben, Gartenmöbel werden umgeworfen und verweht, beim Gehen erhebliche Behinderung |
hohe Wellen mit verwehter Gischt, Brecher beginnen sich zu bilden |
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10 |
schwerer Sturm |
sehr hohe See |
Bäume werden entwurzelt, Baumstämme brechen, Gartenmöbel werden weggeweht, größere Schäden an Häusern; selten im Landesinneren |
sehr hohe Wellen, weiße Flecken auf dem Wasser, lange, überbrechende Kämme, schwere Brecher |
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11 |
orkanartiger Sturm |
schwere See |
heftige Böen, schwere Sturmschäden, schwere Schäden an Wäldern (Windbruch), Dächer werden abgedeckt, Autos werden aus der Spur geworfen, dicke Mauern werden beschädigt, Gehen ist unmöglich; sehr selten im Landesinneren |
brüllende See, Wasser wird waagerecht weggeweht, starke Sichtverminderung |
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12 |
Orkan |
außergewöhnlich schwere See |
schwerste Sturmschäden und Verwüstungen; sehr selten im Landesinneren |
See vollkommen weiß, Luft mit Schaum und Gischt gefüllt, keine Sicht mehr |
Umrechungstabelle für Windgeschindigkeiten (Quelle: Wikipedia 201109)
Die Windgeschwindigkeit wird in Kilometer pro Stunde oder Meter pro Sekunde (m/s), Knoten (kn) = Seemeilen/Stunde (sm/h) und in den USA auch oft in Meilen pro Stunde (mph) ausgedrückt. Die verschiedenen Einheiten lassen sich wie folgt umrechnen:
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1 kn |
= 1 sm/h (exakt) |
= 1,852 km/h (exakt) |
= 0,514 m/s |
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1 m/s |
= 3,6 km/h (exakt) |
= 1,944 kn |
= 2,237 mph |
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1 km/h |
= 0,540 kn |
= 0,278 m/s |
= 0,621 mph |
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1 mph |
= 1,609344 km/h (exakt) |
= 0,8690 kn |
= 0,447 m/s |




