Mörser aus weißem Porzellan
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Produktbeschreibung
Die Porzellan-Reibschale mit dem praktischen Ausguss ist außen glasiert und innen rauh (Fassungsvolumen ca.110 ml, Außen- Ø oben: 100mm, Innen- Ø oben : 85mm, Höhe: 50mm,)
Der untere Teil des Porzellan-Pistills (105 mm lang, Kopf-Ø 26mm) ist aufgerauht, was unerlässlich für ein gutes Mahlergebnis ist.
Der Mörser aus weißem Porzellan bestehend aus Pistill und Reibschale wird im Chemie – Labor für die Homogenisierung von Proben eingesetzt. Die gute Porzellanqualität verhindert, dass das zu zerkleinernde Gut durch Abrieb von Reibschale oder Pistill verunreinigt wird. Mit diesem Laborgerät kann man Gewürze zerstoßen. Sie entfalten ihr volles Aroma weil sie schonend, frisch und langsam zerkleinert, aber vor allem nicht (wie in maschinellen Mahlwerken) unkontrolliert erwärmt werden. Ebenfalls werden frischen Gartenkräutern die feinsten Aromen entlockt. Etwas Öl verhindert das Verdunsten der empfindlichen, ätherischen Öle.
Mörser sind Küchengeräte mit archaischer Tradition und seit Urzeiten in Gebrauch. Sie werden nach wie vor zum Zerstoßen, Zerreiben und Pulverisieren fester, trockener Produkte (Gewürze, getrocknete Kräuter, Salzbrocken etc.), aber auch zum Zerstampfen, breiig Reiben/Pressen und Mischen von frischen, safthaltigen Zutaten (wie frische Kräuter, Knoblauch) sowie zur Herstellung von Pasten (z.B. Pesto) verwendet. Außer in der Küche werden sie auch in der Pharmakologie und der Chemie eingesetzt, halt um andere Materialien zu zerkleinern.
„Trockene einfache, kräftige, nicht verkünstelte und durch scharfe Gewürze verdorbene Hausmannskost und das unverfälschte Getränk, das in jedem Quell der Herrgott spendet, beides genügsam gebraucht, ist dem Menschenkörper am besten und förderlichsten. Ich bin kein Puritaner und gestatte gern ein Glas Wein oder Bier.“
Sebastian Kneipp (* 17. Mai 1821 in Stephansried; † 17. Juni 1897 in Wörishofen)



