Konische Korkstopfen aus der Labortechnik
(chemoLine® liefert ab 1 Stück!)
Korkstopfen, der dekorative elastische, wasser- und gasdichte Verschluss für:
Glasflaschen, Reagenzgläser, Erlenmeyer, Thermosflaschen, Salz- und Gewürztöpfchen, Dosen und Vieles, Vieles mehr.
| Artikelnummer | Außendurchmesser unten in mm | Außendurchmesser oben in mm | Höhe in mm | Preis per Stück in Euro |
| 50-1310 | 7 | 10 | 18 | 0,32 |
| 50-1315 | 15 | 18 | 22 | 0,36 |
| 50-1320 | 17 | 21 | 27 | 1,74 |
| 50-1325 | 20 | 24 | 27 | 2,28 |
| 50-1330 | 20 | 28 | 26 | 2,21 |
| 50-1335 | 24 | 28 | 26 | 2,28 |
| 50-1340 | 28 | 26 | 22 | 2,34 |
| 50-1345 | 28 | 32 | 28 | 3,93 |
| 50-1350 | 31 | 35 | 29 | 4,46 |
| 50-1355 | 37 | 40 | 29 | 5,26 |
| 50-1360 | 40 | 45 | 27 | 5,85 |
| 50-1365 | 45 | 50 | 27 | 6,54 |
| 50-1370 | 50 | 55 | 27 | 6,84 |
| 50-1375 | 55 | 60 | 30 | 7,68 |
| 50-1380 | 59 | 64 | 31 | 13,97 |
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Produktbeschreibung Korkstopfen
Labor-Korkstopfen, konisch (chemoLine® liefert ab 1 Stück!)
Der Korken ist ein elastischer, wasser- und gasdichter Flaschenverschluss, der bereits seit der Antike verwendet wird.
Hergestellt werden Korkstopfen aus der Rinde der im mediterranen Raum verbreiteten Korkeiche. Ernten durch Schälen lässt sich die Rinde frühestens ab dem 25. Lebensjahr des Baums. Weitere Schälungen können alle neun bis zehn Jahre erfolgen. Im Durchschnitt werden dann ca. 150 kg Kork pro Hektar Baumbestand geerntet. Portugal ist der weltweit größte Produzent von Korken.
Korkstopfen wurden in der Labortechnik noch bis in die 70 Jahre verwendet. Neben der Verwendung als Verschluss für Flaschen etc. wurde er als dichtende Verbindung bei Glasapparaturen eingesetzt. Normschliffverbindungen lösten diese Technik rasch ab. In der praktischen Chemielaboranten – Ausbildung wurde das Bohren von Kork- und Gummistopfen noch lange geübt.
In den Medien oft besprochen wurde der Korkstopfen auf der Weinflasche. Verursacht durch Spuren von 2,4,6-Trichloranisol im Korken, riecht der Wein muffig und hat einen unangenehm bitteren Geschmack, der von einer leichten Note, die von manchen Menschen nicht einmal wahrgenommen wird, bis zur völligen Ungenießbarkeit reichen kann.
Hier ein interessanter Artikel zu diesem Thema (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Korkton)
Der Korkton, Korkgeschmack, Korkschmecker, kurz Kork oder auch Stoppler (österr. Umgangssprache) und Zapfen (schweiz. Umgangssprache) genannt, ist ein zufälliger Weinfehler, der auf den Verschluss der Weinflasche, den Korken, zurückgeht. Er wird unterschiedlich wahrgenommen und führt zu Geruchs- und Geschmacksnoten, die die Aromatik des Weins verändern und seinen Geschmack beeinträchtigen bzw. zerstören können[1].
Ursache des Korktons ist meist das Auftreten eines Phenolderivates, des 2,4,6-Trichloranisols (TCA)[2]. Dessen Vorkommen wurde lange Zeit auf das Bleichen der ausgestanzten Rohkorken mit hypochlorigen Verbindungen, z.B. Kaliumhypochlorit oder Javelwasser, zurückgeführt. Mittlerweile werden die Korken überwiegend hypochloritfrei mit Wasserstoffperoxid gebleicht, ohne dass sich die Häufigkeit des Auftretens des Korktons wesentlich reduziert hätte.
Die Bildung des 2,4,6-Trichloranisols findet wahrscheinlich schon am Baum statt und könnte auf verschiedene Ursachen zurückgehen. Eine mögliche Ursache sind Buschfeuer, die im Süden der iberischen Halbinsel, wo die meisten Korkeichen wachsen, relativ häufig vorkommen, und welche in der Korkrinde zur Bildung von 2,4,6-Trichlorphenol führen. Die chemische Verbindung 2,4,6-Trichlorphenol ist für Mikroorganismen toxisch und wird von diesen bei entsprechend hoher Konzentration oder beim Auftreten weiterer Stressfaktoren (z.B. Hitze) durch Methylierung in das flüchtige, aber nicht mehr toxische 2,4,6-Trichloranisol überführt. Es wurde aber auch die Umwandlung von chlorphenolhaltigen Fungiziden durch Pilze in 2,4,6-Trichloranisol untersucht. Eine Reaktion zur Vermeidung von TCA in Lebensmitteln ist das EU-weite Verbot von Pflanzenschutzmitteln in Korkeichenwäldern. TCA wird auch auf anderen Wegen gebildet und kann nicht nur von Kork transportiert werden. So wurde TCA in Kaffee, Bier, Mineralwasser und anderen Genuss- und Lebensmitteln nachgewiesen[1]. Auch mit TCA verunreinigte Kunststoffverschlüsse, Teppichböden, Filtrationsmittel und viele andere Produkte wurden schon identifiziert. Sogar Grundwasser wurde schon durch TCA verunreinigt, was offensichtlich durch Umweltverschmutzung hervorgerufen wurde. Nach dem Verschließen der Weinflasche mit einem Korken, der eine signifikante Menge TCA enthält, wandert ein Teil des TCA innerhalb relativ kurzer Zeit (wenige Stunden bis 14 Tage) in den Wein. TCA besitzt im Wein einen niedrigen Geruchsschwellenwert und ist für geübte Weinprüfer bereits ab einer Konzentration von 0,01 mg/l in Weißweinen und ab 0,05 mg/l in Rotweinen wahrnehmbar [1]. Bei Kaffee sind hingegen Mengen von über 10 mg/l kaum wahrnehmbar. Eine Reihe weiterer Stoffe sind für die Bildung des Korktones verantwortlich (1-Octen-3-ol)[3]. Die Beschreibung der Fehltöne reicht von holzig bis muffig. Bromphenole beispielsweise sind sensorisch kaum von TCA zu unterscheiden.
EinzelnachweiseEva Derndorfer: Weinsensorik. Von der Wissenschaft zur Praxis. AV-Verlag, Wien 2009, S. 110 f.Hans Tanner, Carla Zanier: Erfahrungen mit Flaschenverschlüssen aus Naturkorken. In: Die Weinwirtschaft, 114, 608—613 (1978).
Ezquerro O, M. T. Tena: Determination of odour-causing volatile organic compounds in cork stoppers by multiple headspace solid-phase microextraction. J. Chromatogr. A 1068/2/2005. S. 201-8. PMID 15830925







