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Erlenmeyer-Korkstopfen-Kombis

Sprache Deutsch
Sprache Englisch
Land Schweiz
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Erlenmeyer-Korkstopfen Kombination

Erlenmeyer-Korkstopfen Kombination

Erlenmeyerkolben aus durchsichtigem, feuerfestem Laborglas "DURAN®"

mit dem dazu passenden konischen Korkstopfen sind nützliche Laborgeräte und dekorative Aufbewahrungs- oder Schaugläser in Industrie und Privathaushalt.

Hier eine Übersicht der lieferbaren Erlenmeyer - Korkstopfen mit Maßen, Artikelnummern und Preisen.


Maße: Erlenmeyerkolben, Weithals

Erlenmeyerkolben, Weithals mit dazu passenden Korkstopfen- Verschluss Artikel Nr. Komplettpreis per Kombi (je 1 Stk.) aus Erlenmeyer incl. Passendem Korkstopfen [€] Volumen Größter Kolben- Außendurch-messer mm Hals Außen-durchmesser mm Gesamthöhe mm Erlenmeyer-kolben Artikel Nr. (ohne Korkstopfen!)
50-1170-1345 9,75 € 25 ml 43 mm 31 mm 70 mm 50-1170
50-1171-1350 9,85 € 50 ml 51 mm 34 mm 85 mm 50-1171
50-1172-1350 9,95 € 100 ml 64 mm 34 mm 105 mm 50-1172
50-1173-1365 12,45 € 200 ml 79 mm 50 mm 131 mm 50-1173
50-1174-1365 12,85 € 250 ml 85 mm 50 mm 140 mm 50-1174
50-1175-1365 13,65 € 300 ml 87 mm 50 mm 156 mm 50-1175
50-1176-1365 14,75 € 500 ml 105 mm 50 mm 175 mm 50-1176
50-1177-1365 19,95 € 1000 ml 131 mm 50 mm 220 mm 50-1177

Maße: des konischen Korkstopfen-Verschlusses

AØ Außendurch-messer unten [mm] BØ Außendurch-messer oben [mm] H Höhe [mm] Korkstopfen Artikel-Nr.: (ohne Erlenmeyer)
28 32 28 50-1345
31 35 29 50-1350
31 35 29 50-1350
45 50 27 50-1365
45 50 27 50-1365
45 50 27 50-1365
45 50 27 50-1365
45 50 27 50-1365
 

 

   
 
 
Artikelnummer: 
Anzahl:   St



Produktbeschreibung zum den Erlenmeyer-Korkstopfen-Kombis

Der Erlenmeyerkolben, ein Profi - Laborgerät aus der chemischen Industrie oder chemischen Forschung, ist auch im Privathaushalt nützlich.
Neben dem Becherglas aus dem Laborglas „DURAN®“ wird auch das klassische Laborgerät, der Erlenmeyerkolben, immer beliebter in der Hobbyküche. Neben dem Einsatz in der molekularen Küche ist er u.a. ideal zum Rehydrieren der Trockenbierhefe und Anstellen der Vorderwürze mit Trocken- oder Flüssigmalz beim Hobbybierbrauen. Die guten chemischen und physikalischen Eigenschaften, wie Temperatur-Wechselbeständigkeit und Durchsichtigkeit des Laborglases Borosilikatglas 3.3 (http://www.chemoline.de/diechemikerkueche/duraninderhobbykueche.php ), sind ein Hauptgrund, warum der Werkstoff Glas immer mehr Freunde unter den Küchenchefs findet. Aber auch das zunehmende Interesse an der molekularen Küche, trägt zur wachsenden Beliebtheit des Laborglases Erlenmeyer als Küchengerät bei. So können im Erlenmeyerkolben bequem Flüssigkeiten vermischt oder Lösungsvorgänge durch elegantes Schwenken beschleunigt werden. Dabei verhindert ein Glas-Bördelrand, dass das Laborglas aus der Hand rutscht. Durch den verjüngenden Hals ist die Gefahr, dass beim Schwenken, Rühren oder Sieden Flüssigkeiten aus dem Erlenmeyerkolben unkontrolliert entweichen können, deutlich kleiner als bei Bechergläsern aus Laborglas. Die grobe Graduierung und die Durchsichtigkeit des Erlenmeyers helfen bei der Abschätzung des Volumens. Mit dem flachen Boden kann man den Erlenmeyer aus Laborglas direkt auf eine Heizplatte aus „CERAN®“ oder Metall stellen. Ebenfalls ist ein direktes Erhitzen des Erlenmeyers aus dem Laborglas „DURAN®“ auf einer Gasflamme ebenfalls unproblematisch.

"Die Entropie ist das Backpulver der Chemie." (unbekannt)

Emil Erlenmeyer


Dr. Emil Erlenmeyer ist der Erfinder des Erlenmeyerkolbens eines der am meisten verwendeten Laborgeräte im chemischen Laboratorium.
(Auszug aus: Das Porträit: Emil Erlenmeyer 1825-1909 von Otto Krätz ,Wiley)
Wie Schall und Rauch vergeht der Ruhm dieser Welt. Aber manches bleibt. Das Laborgerät Erlenmeyerkolben trägt auch heute noch den Namen seines Erfinders: Dr. Emil Erlenmeyer. Der Chemiker, dessen Haupt nach einer Beschreibung des Chemikerkollegen Beilstein “ambrosische Locken umwallten“, und der „verständnisinnig“, nach anderer Meinung allerdings häufiger „streng“, durch seine großen Brillengläser blickte. Ein Mann der seiner Familie ein liebender, wenn auch etwas tyrannischer Vater war. Man hatte es nicht immer leicht mit dem Pharmazeut und nicht wenige seiner Fachgenossen aus Chemie und Pharmazie waren ihm über kürzere, häufiger allerdings über längere Zeit beträchtlich böse: „Apotheker bleibt eben Apotheker“, schrieb einmal geringschätzig der Chemiker Hermann Kolbe. Emil Erlenmeyers kritisches Wesen, sein derber, zotiger und nicht selten verletzender Spott war nicht jedermanns chemischer Geschmack. Die „Beilwurstiaden“ die sich in den Briefen des Chemikers Beilstein fanden, sind immer so, dass man sie in einer Zeitschrift drucken kann. Von den Scherzen des Chemikers Erlenmeyer kann man das schon nicht mehr sagen. Er neigte zu zynischen Kommentaren. Seine Tätigkeit als Chemieschriftsteller umreißt er so: „ Ich habe es immer gesagt, die besten Gedanken verschweigt man, die guten schreibt man und die schlechten lässt man drucken.“
Der Pharmazeut und Chemiker Emil Erlenmeyer wurde 1825 in Wiesbaden geboren, war später Professor der Chemie in Heidelberg und München. Seiner Tochter zuliebe zog er nach Aschaffenburg, wo er auch starb. Als überzeugter Naturwissenschaftler ließ er sich einäschern. Er erfand den Erlenmeyerkolben, ein Laborgerät aus Borosilikatglas 3.3, das heute noch in den chemischen Laboratorien weit verbreitet ist, und formulierte die Erlenmeyer-Regel: Die Erlenmeyer-Regel besagt, dass chemische Verbindungen, die an einem Kohlenstoffatom mehr als eine Hydroxygruppe (–OH) tragen, nicht stabil sind, sondern zur Abspaltung von Wasser neigen.

Entwurf von E. Erlenmeyer

Natürlich gibt es auch eine DIN - Norm zum Erlenmeyerkolben:
Laborgeräte aus Glas - Erlenmeyer-, Rund- und Stehkolben, enghalsig (ISO 1773:1997)
Titel (englisch): Laboratory glassware - Narrow-necked boiling flasks (ISO 1773:1997)
Ersatz für: DIN 12347:1987-12 DIN 12380:1988-05

Wie weit verbreitet der Erlenmeyerkolben in der Chemiewelt ist, zeigt auch, dass er als Piktogramm bei der Kennzeichnung von Schutzhandschuhen verwendet wird. Hier ein Auszug aus einem Fachbeitrag von Frank Zuther Bundesverband Handschutz e.V. in „ Sicher ist sicher – Arbeitsschutz aktuell 444 1-2007“:

Korrekte Kennzeichnung von Schutzhandschuhen

…Laut EN 374-1 wird ein Handschuh als beständig gegen Chemikalien angesehen, wenn ein Schutzindex von mindestens Klasse 2 (Durchbruchzeit mind. 30 min.) bei 3 im Anhang der Norm festgelegten Prüfchemikalien erhalten wird. Wird dieses Schutzlevel erreicht, so kann der Schutzhandschuh das Piktogramm „Erlenmeyerkolben“ tragen. Dem Piktogramm müssen die Prüfnorm sowie die Buchstaben für die geprüften Chemikalien hinzugefügt werden. Die in der aktuellen Version der EN 374 vorgegebenen Prüfchemikalien sind Vertreter von häufig eingesetzten Stoffklassen. Es wurde bewusst eine für jede Stoffklasse kleine Molekülgröße gewählt, da diese das Handschuhmaterial schneller durchdringen können, als deren höhere Homologe und damit für die jeweilige Stoffgruppe den „worst case“ darstellen. Die Prüfungen werden unter stabilen Laborbedingungen durchgeführt. Wird das Schutzlevel der Klasse 2 bei keiner der 3 aus der Liste ausgewählten Schutzhandschuhe erreicht, so erhält der Schutzhandschuh das Piktogramm „Becherglas“ – stellvertretend für „eingeschränkten“ oder „geringen“ Chemikalienschutz. Gleichzeitig ist das Piktogramm „i“ für Information anzugeben, damit der Anwender weiß, dass die Herstellerinformation gelesen werden muss, bevor der Handschuh zum Einsatz kommt. Ein mit dem Becherglas gekennzeichneter Handschuh muss jedoch nicht unbedingt einen geringeren Schutz bieten, als ein mit dem Erlenmeyerkolben versehener Handschuh. Vielmehr geht es darum, durch die Beschreibung der Tätigkeit, der Art und des Umfangs des Kontaktes mit einer Chemikalie den am sinnvollsten schützenden Handschuh, der gleichzeitig auch einen individuell angepassten Tragekomfort wie auch das optimale Preis-Leistungsverhältnis bietet, zu ermitteln. Beträgt beispielsweise die Kontaktzeit zu einer Chemikalie nur 20 Minuten, so muss kein Schutzhandschuh mit Level 2 (mindestens 30 Minuten) eingesetzt werden. Die tatsächliche Dauer des Schutzes am Arbeitsplatz kann und wird von diesem Schutzindex abweichen. Es handelt sich dabei nicht um die Tragezeit in der Praxis! Die Zeit, bis eine Chemikalie das Handschuhmaterial in der Praxis passiert hat, ist von vielen Faktoren abhängig. und muss in der Gefährdungsbeurteilung berücksichtigt werden…..

Bundesverband Handschutz e.V.
Frank Zuther
Skagerrakstr. 72
46149 Oberhausen
Tel.: (02 08) 6 25 01 82
Fax: (02 08) 6 25 01 81
E-Mail: geschaeftsstelle@bvh.de
Internet: www.bvh.de







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